Spät Abends ging Toni vom Wirtshaus nach Hause. Leich angetrunken kam er daher, so war sein Ganz auch nicht mehr der schnellste, als er plötzlich auf ein Papier drauf steig. Es war ziemlich verdreckt und Toni wollte schon fast weiter gehen, als er das Wappen von der Ortschaft Aschaffenburg wieder erkannte, bückte er sich und hob die Zetteln auf. Er versuchte die Buchstaben darauf zu erkennen, doch seine Lesefähigkeit reichte nicht aus und das obwohl er fast alle Buchstaben erkannte, aber eben nur fast. Naja er war noch nie wirklich gut gewesen im Lesen, was solls. Trotzdem steckte er die Zetteln ein und ging zu seiner Unterkunft die man ihm zugewiesen hatte, netter weise.
Am nächsten Morgen ging er sogleich zum Rathaus, um heraus zu finden was das für Papiere waren und dort wurde ihm darauf geantwortet, dass dies ein Grundstück sei, wenn man es genauer nahm, war es ein Feld. Der Herr im Amt weigerte sich die Papiere entgegen zu nehmen, was Toni darauf schob, dass diese so dreckig waren, doch dies war nicht der eigentliche Grund. Der Mann durfte es einfach nicht. Als Toni nachhackte, antworte ihm der Mann nur, dass dies schon öfters vorgekommen sei. Es gab vor kurzem eine Krankheit, wo die Leute in Panik geflohen seihen und alles liegen oder stehen gelassen haben. Toni wurde allmählich klar, dass dann niemandem das Feld gehörte und fragte was er nun damit machen konnte. Als Antwort bekam er, dass es ja bestellen konnte, oder verkaufen. Kurz überlegte Toni was er machen sollte, doch schnell war für ihn die Entscheidung klar. Er musste weiter, ein Feld wäre nur Palast für ihn. Als er sich umhörte, war das Feld schnell verkauft, doch nun hatte er einen riesen Haufen Geld, womit er gar nichts wusste anzufangen. Natürlich gab es genügend was er sich kaufen konnte. Doch für Toni war es noch nie wichtig gewesen irgend etwas zu besitzen, solang er genug essen hatte.
Für ihn gab es nur eine richtige Entscheidung, er würde das Geld verschenken. Kaum hatte er sich dies gedacht, war die richtige Person auch schon ausgewählt.
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